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	<title>CSRegio&#187; Großunternehmen</title>
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	<description>Wir fördern und vernetzen nordbayerische Unternehmer mit Sinn für Verantwortung und Nachhaltigkeit.</description>
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		<title>Nur Großunternehmen können CSR?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 18:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schubert]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangs waren einige Teilnehmer des Hofer CSRegio-Praxisseminars gegenüber unternehmerischer Verantwortung (CSR) sehr skeptisch eingestellt. Auf einer Informationsveranstaltung hatte das CSRegio-Team das Projekt vorgestellt und das Verständnis von CSR als Investition in das eigene Unternehmen und die Region diskutiert. Gleich hieß es dort: „Das ist doch nur etwas für große, multinationale Unternehmen!“ „Wir Kleinen können das doch gar nicht!“. Nach dem Informationsabend standen einige Unternehmer dem Projekt schon offener gegenüber, es hörte sich alles nicht mehr so praxisfern und theoretisch an. Diejenigen, die sich letztlich für das Seminar in Hof angemeldet hatten, wissen nun, dass kleine und mittelständische Unternehmen  (KMU) alleine nicht die Möglichkeiten der großen Unternehmen haben, gemeinsam mit anderen KMUs sieht dies aber ganz anders aus. Unternehmerische Verantwortung wird von kleinen und mittelständischen Unternehmen oft intensiv gelebt, aber es hakt an der Kommunikation darüber. Großes Interesse hatten die Seminar-Teilnehmer deshalb daran, wie man seine CSR-Aktivitäten Anderen näher bringt: bspw. den eigenen Mitarbeitern und den Kunden.</p>

<a href='http://csregio.de/nur-grossunternehmen-koennen-csr-2/img_0499/'><img width="200" height="150" src="http://csregio.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_0499.jpg" class="attachment-responsive-200" alt="Die Teilnehmer des CSRegio-Teams in Hof sowie ein Teil des CSRegio-Teams; v.l.n.r. Christine Weinreich, Andre Vogel, Corinna Schreier, Utz Reich, Markus Mühle, Michael Röthel" /></a>
<a href='http://csregio.de/nur-grossunternehmen-koennen-csr-2/img_0454/'><img width="200" height="150" src="http://csregio.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_0454.jpg" class="attachment-responsive-200" alt="Projektleiter Michael Röthel bei der Begrüßung der Teilnehmer zum Hofer Seminar" /></a>

<p><b>Teilnehmer des CSRegio-Praxisseminars</b> In Kooperation mit der <a href="http://www.vhs-landkreis-hof.de/index.php?id=68" target="_blank">Volkshochschule Landkreis Hof (Zukunftscoach)</a> fand das zweite CSRegio-Seminar statt. Weniger Geschäftsführer und CSR-Verantwortliche als in Bayreuth hatten sich für das Seminar angemeldet, für die Teilnehmer war dies in Hof ein Gewinn: Die geringere Teilnehmerzahl ermöglichte einen noch intensiveren Austausch über konkrete Fragen und Maßnahmen im eigenen Unternehmen. Hier saßen sich ganz unterschiedliche Teilnehmer gegenüber: bspw. der Geschäftsführer von <a href="http://www.r-wiemarketing.de/" target="_blank">r.wie marketing</a>, der Geschäftsführer eines<a href="http://www.muehle-selb.de/" target="_blank"> Landschafts– und Gartenbetriebs</a> sowie eine Vertreterin von <a href="http://www.pema.de/" target="_blank">PEMA</a>, einem Lebensmittelhersteller; zwar alles Vertreter mittelständischer Unternehmen, doch mit ganz unterschiedlichem Unternehmensgegenstand. In der Vorstellungsrunde – bereits für erste Fragen des CSRegio-Teams zum jeweiligen Unternehmen genutzt – wurden die verschiedenen, teilweise eher skeptischen Sichtweisen auf unternehmerische Verantwortung in der Region Hof offenbar. Wohin soll die Reise gehen – so wurde die Veranstaltung abgeschlossen, doch erst einmal lag eine ganze Menge Arbeit vor den Teilnehmern und Teilnehmerinnen. <b>Kleine und mittelständische Unternehmen werden falsch wahrgenommen</b> Viele KMUs sind bereits stark engagiert ohne dies unter CSR oder unternehmerischer Verantwortung zusammenzufassen und ausgiebig darüber zu sprechen. Dies führt in der Öffentlichkeit häufig zu einer falschen Wahrnehmung: große Unternehmen engagieren sich, Mittelständler gehen nur ihrem Geschäft nach. Große Unternehmen geben oft viel Geld für großangelegte Werbemaßnahmen zu ihren CSR– oder Nachhaltigkeitsstrategien aus. Mittelständische Unternehmen hingegen sind an dieser Stelle häufig zurückhaltend, frei nach dem Motto „Ach, das ist doch selbstverständlich!“. Dies führe häufig zu einer verzerrten Wahrnehmung, sagt CSRegio-Mitarbeitern Corinna Schreier. „Viele Mittelständler engagieren sich stark für die eigenen Mitarbeiter, die oft lange Zeit in dem Unternehmen arbeiten. Darüber hinaus leben viele Inhaber der KMUs in der Region und fühlen sich auch als Bürger verantwortlich“, so Corinna Schreier weiter.</p>

<a href='http://csregio.de/nur-grossunternehmen-koennen-csr-2/img_0466/'><img width="200" height="150" src="http://csregio.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_0466.jpg" class="attachment-responsive-200" alt="Herwig Danzer, Gründer &amp; Geschäftsführer von die Möbelmacher bei seinem CSRegio-Vortrag in Hof" /></a>
<a href='http://csregio.de/nur-grossunternehmen-koennen-csr-2/img_0473/'><img width="200" height="266" src="http://csregio.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_0473.jpg" class="attachment-responsive-200" alt="Herwig Danzer, Gründer &amp; Geschäftsführer von die Möbelmacher bei seinem CSRegio-Vortrag in Hof" /></a>
<a href='http://csregio.de/nur-grossunternehmen-koennen-csr-2/img_0475/'><img width="200" height="266" src="http://csregio.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_0475.jpg" class="attachment-responsive-200" alt="Jana Hepperle, Projektmanangerin bei Benefit Identity als Referentin im CSRegio-Seminar" /></a>

<p><b>CSR-Maßnahmen wollen erklärt werden</b> In Hof war diese Diskrepanz unter den Seminarteilnehmern ein großes Thema. Schwierigkeiten sah man hier nicht nur bei der Kommunikation mit der breiteren Öffentlichkeit über das, was man als Unternehmer bereits für das eigene Unternehmen und die Region tut. Sondern auch, die Aktivitäten  den eigenen Mitarbeitern zu erklären, wurde als schwierig angesehen. Schnell war klar, dass der Fokus in diesem Seminar auf der Kommunikation von CSR-Maßnahmen liegen sollte. Um den Teilnehmern einen möglichst großen Mehrwert zu bieten, beginnt die konkrete Arbeit an Maßnahmen nicht erst Wochen nach dem Seminar, sondern sofort. Was kann getan werden, um den Herausforderungen der alternden Bevölkerung entgegenzutreten? Erschwerend kommt in der Region um Hof hinzu, dass viele junge Menschen in andere Regionen abwandern, es viele ausländische Fachkräfte schwer haben Anschluss zu finden. „Durch die Abwanderung der jungen und gut ausgebildeten Menschenwird es für die Unternehmen immer schwieriger, geeignete Fach– und Führungskräfte zu finden. Dies hat nicht nur negative Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden, sondern auch auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen“, gibt Christine Weinreich, ebenfalls CSRegio-Mitarbeiterin mit Erfahrung in der CSR-Beratung, zu bedenken. <b>Intensiv beginnt die konkrete Arbeit bereits im CSRegio-Seminar</b> Die Seminarzeit nutzten die Teilnehmer intensiv, um gemeinsam die wichtigen Anspruchsgruppen zu finden. Dies ist notwendig, um geeignete Mittel für eine bessere Kommunikation mit diesen Gruppen zu erarbeiten. Des Weiteren stellten die Teilnehmer schnell selbst fest, dass die anderen Teilnehmer die Herausforderungen an ähnlichen Stellen sehen und gerne etwas tun wollen. Nicht nur große Unternehmen können etwas verändern, so viel war schnell klar. Gerade kleine und mittelständische Unternehmer haben hier Möglichkeiten, durch ihre Verankerung in der Region und durch die Flexibilität bspw. bei Entscheidungen. Nachdem die wichtigsten Anspruchsgruppen gefunden und mit Hilfe der Referenten und des CSRegio-Teams Problemfelder abgesteckt waren, begann die Arbeit an konkreten Maßnahmen zur Bewältigung. Gegenseitig konnten alle Beteiligten von den unterschiedlichen Sichtweisen profitieren, die eigenen Ideen hinterfragen und weiterentwickeln.   <b>Im Mittelstand werden Werte aktiv gelebt</b> In der abschließenden Diskussion zeigte sich, dass die Teilnehmer intensiv an konkreten Fragestellungen gearbeitet hatten, sodass sie mit Ergebnissen ins Unternehmen zurückkehren. Gemeinsam wird nun im Rahmen des CSRegio-Projekts weitergearbeitet: ganz praktisch für das eigene Unternehmen und für die Region. „In Hof zeigte sich einmal mehr, dass CSR nicht nur etwas für große Unternehmen ist. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen richten ihre Aktivitäten an Werten aus, denn viele mittelständische Unternehmer und ihre Familien sind in der Region fest verwurzelt. Daher besteht ein hoher Wunsch und eine hohe Investitionsbereitschaft für den Standort, um diesen zu stärken und als Arbeits– und Lebensraum attraktiver zu gestalten. “, fügt Corinna Schreier an.</p>
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		<title>Der UN Global Compact — Was verbirgt sich dahinter?</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 13:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schubert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Volkswagen AG, die Allianz SE und viele weitere deutsche und europäische Unternehmen bekennen sich zum UN Global Compact. Der Compact ist einer der von europäischen Unternehmen am häufigsten genannten CSR-Instrumente, wie die in unserem Blog kurz vorgestellte Untersuchung der<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="http://csregio.de/der-un-global-compact-was-verbirgt-sich-dahinter/">Weiterlesen ›</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Volkswagen AG, die Allianz SE und viele weitere deutsche und europäische Unternehmen bekennen sich zum UN Global Compact. Der Compact ist einer der von europäischen Unternehmen am häufigsten genannten CSR-Instrumente, wie die in unserem Blog kurz vorgestellte <a href="http://csregio.de/csr-instrumente-in-grossunternehmen-auch-etwas-fuer-den-mittelstand/">Untersuchung </a>der EU zeigt. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter den Worten <b>UN Global Compact</b>? Ist der Global Compact der Vereinten Nationen (VN) auch interessant für KMUs?</p>
<p>Der <a href="http://www.unglobalcompact.org/Languages/german/die_zehn_prinzipien.html">Global Compact</a> ist eine freiwillige Selbstverpflichtung, die sich an Unternehmen auf der ganzen Welt richtet, ihre Geschäftsaktivitäten und ihre Unternehmensstrategie an 10 universellen Prinzipien auszurichten. Mit dieser Verpflichtung bekennen sich die Unternehmen explizit zu den 10 Prinzipien des Compacts, die einen direkten Bezug zu den grundlegenden Erklärungen der VN herstellen: zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, zur Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit der Internationalen Arbeitsorganisation, den Grundsätzen der Erklärung von Rio zu Umwelt und Entwicklung sowie der UN-Konvention gegen Korruption. Alle Geschäftsaktivitäten sollen diesen Erklärungen genügen, deshalb verpflichten sich die teilnehmenden Unternehmen, ihre Aktivitäten an den Prinzipien auszurichten. Welche Erwartungen an die Unternehmen leiten sich davon ab?</p>
<p>Unternehmen sollen sich für den Schutz der in der UN Charta festgeschriebenen Menschenrechte einsetzen und verhindern, selbst an Menschenrechtsverletzungen beteiligt zu sein (<b>Prinzipien 1 &amp; 2</b>). Angestellte des Unternehmens haben das Recht, sich zusammenzuschließen und gemeinsam bspw. für Arbeitsnormen zu verhandeln (<b>Prinzip 3</b>). Menschen zur Arbeit zu zwingen widerspricht ebenfalls den Menschenrechten, sodass sich die den Global Compact unterstützenden Unternehmen gegen Zwangsarbeit einsetzen sollen; Gleiches gilt für Kinderarbeit (<b>Prinzipien 4 &amp; 5</b>). Menschen, bzw. potentielle Mitarbeiter sollen nicht bei der Anstellung und im Betrieb diskriminiert werden (<b>Prinzip 6</b>). Aber nicht nur dem Menschen widmen sich die 10 Prinzipien des Compacts, auch der Umweltschutz ist ein wichtiger Teil: Unternehmen sollen in Bezug auf ihre Umwelt nach dem Vorsorgeprinzip handeln (<b>Prinzip 7</b>), auch soll ein größeres Umweltbewusstsein in der Gesellschaft gefördert werden. Darüber hinaus sollen Unternehmen umweltfreundliche Technologien entwickeln sowie deren Verbreitung beschleunigen (<b>Prinzipien 8 &amp; 9</b>). Das letzte Prinzip bezieht sich auf die Korruptionsbekämpfung, auch hiergegen sollen sich Unternehmen stark machen. Dies umfasst alle Arten von Korruption, auch Erpressung und Bestechung (<b>Prinzip 10)</b>. Darüber hinaus sind die Unternehmen angehalten, sich bspw. für die UN Millennium Goals aktiv einzusetzen.</p>
<p><b>Engagement für den Global Compact</b></p>
<p>Im Rahmen des UN Global Compacts werden bestimmte Erwartungen an das Unternehmen gestellt: die 10 Prinzipien sollen zu einem Bestandteil aller Unternehmensaktivitäten werden. Um Wirksamkeit zu erlangen, sollen die Prinzipien ausdrücklich auf der höchsten Entscheidungsebene angesiedelt werden – denn wie  in vorherigen Blog-Einträgen bereits erwähnt, sind CSR-Maßnahmen dann besonders wirkungsvoll, wenn sie <a href="http://csregio.de/fuehrungskraefte-und-csr/">Chefsache</a> sind.</p>
<p>Gemäß dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ soll ein regelmäßiger Austausch mit den Anspruchsgruppen stattfinden. Ein jährlicher Bericht ist hierfür das empfohlene Instrument, mit deren Hilfe die Aktivitäten und deren Fortschritt dokumentiert und nachvollziehbar gemacht werden. Außerdem sollen sich die teilnehmenden Unternehmen für die Bekanntmachung des UN Global Compacts sowie verantwortliches wirtschaftliches Handeln einsetzen. Aber es handelt sich nicht nur um ideelle Aktivitäten. Die teilnehmenden Unternehmen sind angehalten, den UN Global Compact auch regelmäßig finanziell zu unterstützen (weitere Informationen dazu sind <a href="http://www.globalcompactfoundation.org">hier</a> zu finden). Wie können KMUs bspw. die Menschenrechte durch ihre Aktivitäten schützen? Ist dies ein relevantes Problem für kleine und mittlere Unternehmen?</p>
<p><em>Daniel Schubert<br />
</em></p>
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		<title>CSR-Instrumente in Großunternehmen  –  auch etwas für den Mittelstand?</title>
		<link>http://csregio.de/csr-instrumente-in-grossunternehmen-auch-etwas-fuer-den-mittelstand/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 10:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schubert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachhaltigkeit in Großunternehmen ist immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen, die immer mehr auch kleine und mittlere Unternehmen betreffen. Was bedeutet es für mittelständische Unternehmen, wenn bspw. die Daimler AG ihren Lieferanten Nachhaltigkeitstrainings anbietet und die eigenen Standards auch auf andere<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="http://csregio.de/csr-instrumente-in-grossunternehmen-auch-etwas-fuer-den-mittelstand/">Weiterlesen ›</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit in Großunternehmen ist immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen, die immer mehr auch kleine und mittlere Unternehmen betreffen. Was bedeutet es für mittelständische Unternehmen, wenn bspw. die Daimler AG ihren Lieferanten Nachhaltigkeitstrainings anbietet und die eigenen Standards auch auf andere Unternehmen in der Lieferkette anwenden möchte? Was sich hinter den wichtigsten <i>Corporate Social Responsibility-(CSR)-</i>Instrumenten verbirgt und was auf kleine und mittelständische Unternehmen damit zukommt, diskutieren wir in unserem Blog.</p>
<p>Vor allem Großunternehmen, aber auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen versuchen mit Hilfe international anerkannter Standards, die Ernsthaftigkeit ihrer Bemühungen unter Beweis zu stellen. Die Aktivitäten sollen nachvollziehbar und in vielen Fällen auch messbar sein. Da reicht ein neues Logo für die nun ach so nachhaltigen Produkte nicht aus. Doch was sind die wichtigsten Richtlinien? Welche Management-Systeme gibt es mit denen die Unternehmensaktivitäten systematisiert werden können? Wir wollen in unserem Blog eine Übersicht geben und die wichtigsten von Großunternehmen verwendeten Richtlinien vorstellen. Was in Großunternehmen funktioniert muss aber nicht unbedingt auch passend für kleine und mittlere Unternehmen sein. Wie formal sollen die Aktivitäten überwacht werden? Wann sind weniger formale Ansätze besser?</p>
<p>Die Europäische Kommission ruft in ihrer Strategie von 2011 Großunternehmen dazu auf, sich auf international anerkannte CSR-Richtlinien zu berufen. Sie hebt hierbei 10 Prinzipien besonders hervor: den UN Global Compact, die OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen, die Norm ISO 26000, die Dreigliedrige Grundsatzerklärung über Multinationale Unternehmen und Sozialpolitik der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie die UN Richtlinien zu Unternehmen und Menschenrechten. Immer stärker fordern große Unternehmen von ihren Partnern und Zulieferern, sich auch zu CSR-Standards zu bekennen und fordern diese zum Handeln auf. In solchen Situationen müssen kleine und mittelständische Unternehmen zumindest erklären, warum sie diese oder jene Richtlinie nicht beachten, vielleicht keine weitere Zertifizierung haben, aber dennoch in diesem Bereich aktiv sind. Welche Möglichkeiten und Chancen ergeben sich hierbei für den Mittelstand?</p>
<p>Im Rahmen des<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sustainable-business/files/csr/csr-guide-princ-2013_en.pdf" target="_blank"> Monitorings zur CSR-Strategie</a> der Europäischen Kommission, die sich zum Ziel setzt den Bezug auf CSR-Instrumente in Großunternehmen voranzutreiben, wurde untersucht, inwieweit Großunternehmen Bezug auf <i>Corporate Social Responsibility</i> nehmen. In der Untersuchung vom März 2013, zeigte sich, dass sich bereits 68% der Unternehmen zu ihrer unternehmerischen Verantwortung (CSR) äußern. Immerhin 40% der beobachteten Unternehmen nehmen darüber hinaus Bezug auf mindestens ein CSR-Instrument wie die zuvor genannten Richtlinien.</p>
<p>Die am häufigsten genannten CSR-Instrumente sind der <b>UN Global Compact</b> und die <b>Global Reporting Initiative</b> (mit 32% bzw 31%). Weniger oft orientieren sich die Unternehmen an den OECD Leitsätzen für multinationale Unternehmen oder der Norm ISO 26000 (zusammen etwa 33% der Unternehmen). Nur wenige der untersuchten Unternehmen bezogen sich auf die Dreigliedrige Grundsatzerklärung der ILO sowie die UN Richtlinien zu Unternehmen und Menschenrechten (etwa 2% bis 3% der untersuchten Unternehmen).</p>
<p>Weil diese Fragestellungen auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) immer größere Relevanz gewinnen – sei es, weil Kunden dies bei der Kaufentscheidung wichtig ist, potentielle Mitarbeiter bei der Wahl des Arbeitgebers darauf achten, oder eben Partnerunternehmen solche Bemühungen einfordern — werden wir in nächster Zeit einige der hier angesprochenen CSR-Richtlinien vorstellen. Hierbei sollen die Vor– und Nachteile gerade für mittelständische Unternehmen diskutiert werden. Haben Sie bereits Erfahrungen mit den genannten Instrumenten? Was verbirgt sich hinter den angesprochenen Richtlinien und Grundsätzen?</p>
<p><em>Daniel  Schubert<br />
</em></p>
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