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	<title>CSRegio&#187; Nachhaltigkeit</title>
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	<description>Wir fördern und vernetzen nordbayerische Unternehmer mit Sinn für Verantwortung und Nachhaltigkeit.</description>
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		<title>Global Reporting Initiative — Nachhaltigkeitsberichte für den Mittelstand?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jun 2013 08:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
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		<description><![CDATA[Europäische Großunternehmen beziehen sich laut einer Monitoring-Studie zur CSR-Strategie der Europäischen Kommission  bei ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung auf die Richtlinien der Global Reporting Initiative. Wir stellen in unserem Blog kurz vor, was sich dahinter verbirgt, denn die Richtlinien der Global Reporting Initiative<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="http://csregio.de/global-reporting-initiative-nachhaltigkeitsberichte-fuer-den-mittelstand/">Weiterlesen ›</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Europäische Großunternehmen beziehen sich laut einer<a href="http://csregio.de/csr-instrumente-in-grossunternehmen-auch-etwas-fuer-den-mittelstand/" target="_blank"> Monitoring-Studie zur CSR-Strategie der Europäischen Kommission  </a>bei ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung auf die Richtlinien der Global Reporting Initiative. Wir stellen in unserem Blog kurz vor, was sich dahinter verbirgt, denn die Richtlinien der Global Reporting Initiative richten sich nicht nur an Großunternehmen, sondern an alle Organisationen. Das macht sie gerade auch interessant für kleine und mittelständische Unternehmen, die über ihre Nachhaltigkeitsleistungen berichten wollen. Die Global Reporting Initiative (GRI) wurde im Jahr 2000 gegründet und genießt mittlerweile hohe Anerkennung. Im Mai 2013 ist die vierte Version der Richtlinien erschienen, die ab sofort verwendet werden kann.</p>
<p><b>Was ist das Ziel eines GRI-Nachhaltigkeitsberichts?</b></p>
<p>Die Richtlinien der Global Reporting Initiative dienen der ausgewogenen Darstellung der Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens, der Begriff der Nachhaltigkeit ist hier sehr breit, sodass auch CSR-Aktivitäten etc. darunter zu fassen sind. Ähnlich wie beim Financial Reporting soll mit Hilfe der Angaben im Bericht ein angemessenes Bild der Leistung des Unternehmens bzw. der Organisation im Berichtszeitraum gegeben werden. Die GRI-Standards sollen hierfür einen allgemeingültigen Rahmen bilden, der unabhängig von der Organisationsform oder Organisationsgröße, der Branche oder dem Standort ist.</p>
<p><b>Welche Informationen gehören in den Bericht?</b></p>
<p>Ein GRI-Nachhaltigkeitsbericht wird mit Hilfe der sogenannten GRI-Richtlinien (Sustainability Reporting Guidelines) erstellt. Diese Richtlinien dienen dazu, die Inhalte des Berichts zu definieren und eine hohe Qualität der berichteten Informationen zu gewährleisten. Darüber hinaus ist in den Richtlinien festgelegt, was die Mindestangaben sind, um einen GRI-Bericht erstellen zu können, der es dann ermöglicht ein Unternehmen und seine Leistung in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung zu bewerten. Ein Bericht nach den G4-Richtlinien umfasst 2 Teile: Zum einen enthält er allgemeine Standardangaben zum Unternehmen und seiner Nachhaltigkeitsleistung in der Berichtsperiode; zum anderen enthält er spezifische Standardangaben und Indikatoren. Handelt es sich bei den allgemeinen Standardangaben um Informationen, die jedes berichtende Unternehmen veröffentlichen soll, so sollen als spezifische Standardangaben diejenigen aufgeführt werden, die als materiell eingestuft wurden. Die neuen GRI-Standards richten sich mehr nach der Materialität der im Nachhaltigkeitsbericht offengelegten Informationen. Materiell ist etwas, wenn die Anspruchsgruppen und/oder das Unternehmen diese als relevant einschätzen.</p>
<p><b>Was ändert sich durch die vierte Version der GRI-Richtlinien?</b></p>
<p>Konnte ein nach G3-Richtlinien erstellter Nachhaltigkeitsbericht durch die Global Reporting Initiative nach dem Umfang der gemachten Angaben in die Level C, B und A eingeordnet werden, gibt es diese Unterscheidung bei den G4-Richtlinien nicht mehr. Hierbei wird nunmehr zwischen Core– und Comprehensive-Angaben unterschieden. In die Kategorie Core fallen alle wesentlichen Themen, die jedoch reduziert dargestellt werden, wohingegen der Bericht als Comprehensive eingestuft wird, wenn über alle wesentlichen Themen vollständig berichtet wurde. Eine weitere Änderung in der Bestätigung der Berichterstattung wird mit den neuen Richtlinien umgesetzt. War es nach den G3-Richtlinien möglich in der jeweiligen Klassifizierung noch ein „+“ zu erhalten, wenn der Bericht von einem externen Dritten bestätigt wurde, so ist dies mit den G4-Richtlinien nicht mehr möglich. Des Weiteren werden Fragen einiger Bereiche stärker in die Richtlinien integriert; dies betrifft vor allem Fragen der Governance der Organisation, die Organisations-Ethik, die Lieferkette sowie die Beschwerdemechanismen, die im Unternehmen implementiert sind.</p>
<p>Wie kann ein GRI-Nachhaltigkeitsbericht aussehen? Ist das auch etwas für mein mittelständisches Unternehmen? In einer Datenbank sind viele der nach GRI berichtenden Unternehmen mit ihren Nachhaltigkeitsberichten zu finden. Schauen Sie sich <a href="http://database.globalreporting.org/search" target="_blank">dort</a> doch einmal um.</p>
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		<title>CSR-Instrumente in Großunternehmen  –  auch etwas für den Mittelstand?</title>
		<link>http://csregio.de/csr-instrumente-in-grossunternehmen-auch-etwas-fuer-den-mittelstand/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 10:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schubert]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Großunternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachhaltigkeit in Großunternehmen ist immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen, die immer mehr auch kleine und mittlere Unternehmen betreffen. Was bedeutet es für mittelständische Unternehmen, wenn bspw. die Daimler AG ihren Lieferanten Nachhaltigkeitstrainings anbietet und die eigenen Standards auch auf andere<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="http://csregio.de/csr-instrumente-in-grossunternehmen-auch-etwas-fuer-den-mittelstand/">Weiterlesen ›</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit in Großunternehmen ist immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen, die immer mehr auch kleine und mittlere Unternehmen betreffen. Was bedeutet es für mittelständische Unternehmen, wenn bspw. die Daimler AG ihren Lieferanten Nachhaltigkeitstrainings anbietet und die eigenen Standards auch auf andere Unternehmen in der Lieferkette anwenden möchte? Was sich hinter den wichtigsten <i>Corporate Social Responsibility-(CSR)-</i>Instrumenten verbirgt und was auf kleine und mittelständische Unternehmen damit zukommt, diskutieren wir in unserem Blog.</p>
<p>Vor allem Großunternehmen, aber auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen versuchen mit Hilfe international anerkannter Standards, die Ernsthaftigkeit ihrer Bemühungen unter Beweis zu stellen. Die Aktivitäten sollen nachvollziehbar und in vielen Fällen auch messbar sein. Da reicht ein neues Logo für die nun ach so nachhaltigen Produkte nicht aus. Doch was sind die wichtigsten Richtlinien? Welche Management-Systeme gibt es mit denen die Unternehmensaktivitäten systematisiert werden können? Wir wollen in unserem Blog eine Übersicht geben und die wichtigsten von Großunternehmen verwendeten Richtlinien vorstellen. Was in Großunternehmen funktioniert muss aber nicht unbedingt auch passend für kleine und mittlere Unternehmen sein. Wie formal sollen die Aktivitäten überwacht werden? Wann sind weniger formale Ansätze besser?</p>
<p>Die Europäische Kommission ruft in ihrer Strategie von 2011 Großunternehmen dazu auf, sich auf international anerkannte CSR-Richtlinien zu berufen. Sie hebt hierbei 10 Prinzipien besonders hervor: den UN Global Compact, die OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen, die Norm ISO 26000, die Dreigliedrige Grundsatzerklärung über Multinationale Unternehmen und Sozialpolitik der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie die UN Richtlinien zu Unternehmen und Menschenrechten. Immer stärker fordern große Unternehmen von ihren Partnern und Zulieferern, sich auch zu CSR-Standards zu bekennen und fordern diese zum Handeln auf. In solchen Situationen müssen kleine und mittelständische Unternehmen zumindest erklären, warum sie diese oder jene Richtlinie nicht beachten, vielleicht keine weitere Zertifizierung haben, aber dennoch in diesem Bereich aktiv sind. Welche Möglichkeiten und Chancen ergeben sich hierbei für den Mittelstand?</p>
<p>Im Rahmen des<a href="http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sustainable-business/files/csr/csr-guide-princ-2013_en.pdf" target="_blank"> Monitorings zur CSR-Strategie</a> der Europäischen Kommission, die sich zum Ziel setzt den Bezug auf CSR-Instrumente in Großunternehmen voranzutreiben, wurde untersucht, inwieweit Großunternehmen Bezug auf <i>Corporate Social Responsibility</i> nehmen. In der Untersuchung vom März 2013, zeigte sich, dass sich bereits 68% der Unternehmen zu ihrer unternehmerischen Verantwortung (CSR) äußern. Immerhin 40% der beobachteten Unternehmen nehmen darüber hinaus Bezug auf mindestens ein CSR-Instrument wie die zuvor genannten Richtlinien.</p>
<p>Die am häufigsten genannten CSR-Instrumente sind der <b>UN Global Compact</b> und die <b>Global Reporting Initiative</b> (mit 32% bzw 31%). Weniger oft orientieren sich die Unternehmen an den OECD Leitsätzen für multinationale Unternehmen oder der Norm ISO 26000 (zusammen etwa 33% der Unternehmen). Nur wenige der untersuchten Unternehmen bezogen sich auf die Dreigliedrige Grundsatzerklärung der ILO sowie die UN Richtlinien zu Unternehmen und Menschenrechten (etwa 2% bis 3% der untersuchten Unternehmen).</p>
<p>Weil diese Fragestellungen auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) immer größere Relevanz gewinnen – sei es, weil Kunden dies bei der Kaufentscheidung wichtig ist, potentielle Mitarbeiter bei der Wahl des Arbeitgebers darauf achten, oder eben Partnerunternehmen solche Bemühungen einfordern — werden wir in nächster Zeit einige der hier angesprochenen CSR-Richtlinien vorstellen. Hierbei sollen die Vor– und Nachteile gerade für mittelständische Unternehmen diskutiert werden. Haben Sie bereits Erfahrungen mit den genannten Instrumenten? Was verbirgt sich hinter den angesprochenen Richtlinien und Grundsätzen?</p>
<p><em>Daniel  Schubert<br />
</em></p>
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		<title>Wie man in den Wald ruft… — Was ist Nachhaltigkeit?</title>
		<link>http://csregio.de/was-ist-nachhaltigkeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Mar 2013 17:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ina Medick]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Carlowitz]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrbarer Kaufmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch wenn es in Franken noch nicht danach aussieht, er kommt doch: Der Frühling. Und das heißt unter anderem viel zu tun in der Forstwirtschaft und jede Menge anstehende Firmenjubiläen. Manch einer mag sich fragen: Besteht da ein Zusammenhang zu<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="http://csregio.de/was-ist-nachhaltigkeit/">Weiterlesen ›</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es in Franken noch nicht danach aussieht, er kommt doch: Der Frühling. Und das heißt unter anderem viel zu tun in der <b>Forstwirtschaft</b> und jede Menge anstehende <b>Firmenjubiläen</b>. Manch einer mag sich fragen: Besteht da ein Zusammenhang zu CSR?</p>
<p>Allerdings, denn die Definition der Nachhaltigkeit hängt eng mit beidem zusammen.</p>
<p>Wer sich als <a title="CSR und ‘ehrbarer Kaufmann’ – ein Widerspruch?" href="http://csregio.de/ehrbarer-kaufmann-und-csr/">ehrbarer Kaufmann</a> versteht, verweist bei der Feier des 50-, 75– oder sogar mehr als 100-jährigen Firmenjubiläums zu Recht gerne auf die langfristige Ausrichtung und Nachhaltigkeit der eigenen Unternehmensführung.</p>
<p>Der Begriff der Nachhaltigkeit kommt aber nicht ursprünglich aus dem Unternehmenskontext, sondern aus der Forstwirtschaft. Geprägt wurde er vor genau 300 Jahren vom sächsischen Oberberghauptmann <b>Hans Carl von Carlowitz</b> (1645 – 1714), der nach dem 30-jährigen Krieg seine Erkenntnisse zur verantwortungsvollen Forstwirtschaft in einem Buch niederschrieb, der  <i>Sylvicultura oeconomica, oder haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur wilden Baum-Zucht</i> (1713). Seine Definition von Nachhaltigkeit lautet im Original:</p>
<address><span style="font-size: medium;"><i>„Wird derhalben die größte Kunst und Einrichtung hiesiger Lande darinnen beruhen</i></span></address>
<address><span style="font-size: medium;"><i>wie eine sothane</i> Conservation <i>und Anbau des Holtzes anzustellen</i></span></address>
<address><span style="font-size: medium;"><i>daß es eine</i> continuier<i>liche beständige und <b>nachhaltende </b>Nutzung gebe</i></span></address>
<address><span style="font-size: medium;"><i>weiln es eine unentberliche Sache ist</i></span></address>
<address><span style="font-size: medium;"><i>ohne welche das Land in seinem Esse</i> <i>nicht bleiben mag.“</i></span></address>
<address><span style="font-size: medium;">(S. 105–106 in der „Sylvicultura Oeconomica“).</span></address>
<p>Auf eine kurze Formel gebracht:</p>
<p>Holze immer nur so viel Wald ab, wie wieder nachwachsen kann, damit der Baumbestand konstant bleibt.</p>
<p>Damit ist die Forstwirtschaft nicht weit von der freien Marktwirtschaft entfernt – denn wer immer nur auf kurzfristigen Gewinn schielt und nicht in ein solides Unternehmen investiert, der wird seine Ressourcen bald verbraucht haben.</p>
<p>Es gibt noch mehr Parallelen zwischen einem gesunden, nachhaltig bewirtschafteten Wald und einem nachhaltig geführten Unternehmen:</p>
<ul>
<li>Ein <b>Mischwald</b> mit Nadel– und Laubbäumen ist die beständigste und naturnahe Form des Waldes. So profitiert auch ein Unternehmen, das bewusst auf <b>Diversity </b>in der Belegschaft setzt (in Bezug etwa auf Alter, Geschlecht, Herkunft der Mitarbeiter) und ist im besten Sinne nachhaltig.</li>
<li>Wie der Förster seine Bäume vor „<b>Gesundheitsrisiken“</b> wie dem Borkenkäfer schützt, wird der nachhaltig agierende Geschäftsführer auch darauf bedacht sein, seinen Mitarbeitern ein <b>„gesundes“ Arbeitsumfeld</b> zu bieten: Dazu gehört etwa betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz und individuell ausgerichtete Arbeitszeitmodelle.</li>
<li>Ein Wald „reinigt“ die Umwelt – ein nachhaltiges Unternehmen wird seine <b>Umwe</b><strong>lt</strong> möglichst wenig durch Abgase und Abfälle belasten, sondern ressourceneffizient wirtschaften.</li>
<li>Im Wald entstehen immer wieder neue Tier– und Pflanzenarten – so wird ein nachhaltiges Unternehmen immer auf <b>Innovation</b> bedacht sein und sich neuen Marktanforderungen anpassen.</li>
<li>Und auch das alte Sprichwort „Wie man in dem Wald ruft, so schallt es zurück“ gilt für die <b>Kommunikation</b> von Nachhaltigkeit: Dezent und unaufdringlich, aber dennoch wirkungsvoll soll sie sein. Sonst landet man schnell beim anderen Ende des „grünen“ Spektrums – dem <a title="The CSR-Fashion-Show: Was ist Greenwashing?" href="http://csregio.de/the-csr-fashion-show/">Greenwashing</a>.</li>
</ul>
<p>Was der verantwortungsvolle Unternehmer von Carlowitz’ Nachhaltigkeitsdefinition in einem Satz lernen kann:<br />
Der Wald schlägt immer wieder neu aus und liefert wertvolle Rohstoffe – aber nur, wenn man frühzeitig für die Zukunft vorsorgt und verantwortungsvoll mit den eigenen Ressourcen umgeht.</p>
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